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detail.descriptionTitle "WEM Lehm-Feinputz, Palette"
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Produktbeschreibung
WEM Lehm-Feinputz ist ein feinkörniger Oberputz auf Lehmbasis für den Innenbereich. Er dient als dekorative, glatte oder leicht strukturierte Schlussbeschichtung und trägt durch seine diffusionsoffenen Eigenschaften zu einem ausgeglichenen Raumklima bei.
Anwendungsbereich
Der Lehm-Feinputz wird als letzte Putzlage auf passenden Unterputzen oder Spachtelschichten eingesetzt, beispielsweise in Wohn- und Schlafräumen, Fluren oder Büros. Besonders im ökologischen Innenausbau und in Kombination mit Wandheizungen bewährt sich der Putz, da er Wärme speichert, gleichmäßig abgibt und Luftfeuchtigkeit aufnehmen sowie wieder abgeben kann.
Farbton
Lehm-Feinputz besitzt einen natürlichen, erdigen Hellton, der sich aus den verwendeten Lehmsorten und mineralischen Zuschlägen ergibt. Für individuelle Farbgestaltung kann die Oberfläche nach vollständiger Trocknung mit geeigneten, diffusionsoffenen Anstrichen oder Lasuren überarbeitet werden; der Putz selbst ist nicht als abtönbare Buntmasse vorgesehen.
Inhaltsstoffe / Zusammensetzung
Der Putz besteht überwiegend aus Baulehm als natürlichem Bindemittel, feinen Sanden sowie mineralischen Füllstoffen. Je nach Produktrezeptur können geringe Anteile von Fasern und weiteren Hilfsstoffen enthalten sein, die Risssicherheit, Haftung und Verarbeitbarkeit verbessern; auf Zement und synthetische Kunstharzbindemittel wird verzichtet.
Reichweite
Die Reichweite hängt von der gewählten Schichtdicke und der Saugfähigkeit des Untergrundes ab. Als Richtwert kann bei Feinputzen von etwa 1,0–1,5 kg Trockenmörtel pro Quadratmeter und Millimeter Schichtstärke ausgegangen werden; ein 25 kg-Sack reicht damit bei rund 2 mm Auftragsstärke grob für 8–12 m² Wandfläche.
Geeignete Untergründe
Geeignet sind tragfähige, saubere und ausreichend saugfähige Innenwandflächen wie Lehm- und andere mineralische Unterputze, Lehmkleberlagen oder Lehmbauplatten, sofern sie für Feinputz freigegeben sind. Der Untergrund muss eben, frei von Staub, losen Bestandteilen, Salzbelastungen und filmbildenden Schichten (z. B. dichte Altanstriche) sein; schwach saugende oder sehr glatte Flächen sind entsprechend den Herstellerangaben vorzubereiten oder zu grundieren.
Verarbeitung
Der Trockenputz wird mit der vorgegebenen Wassermenge zu einer glatten, klümpchenfreien Masse angerührt und kurz quellen gelassen. Anschließend wird der Lehm-Feinputz von Hand mit Kelle oder Traufel dünn aufgezogen, auf die gewünschte Schichtdicke abgezogen und – je nach gewünschter Optik – nach dem Anziehen abgerieben, gefilzt oder fein geglättet. Direkte Sonneneinstrahlung, Zugluft und eine zu schnelle Trocknung sind zu vermeiden, um Spannungen und Haarrisse zu minimieren; weitere Anstriche oder Beschichtungen dürfen erst nach vollständiger Durchtrocknung erfolgen.
Reinigung der Werkzeuge
Werkzeuge wie Kellen, Glätter, Reibebretter und Rührquirle sollten unmittelbar nach der Verarbeitung mit sauberem Wasser gereinigt werden. Frischer Lehmputz lässt sich dabei leicht entfernen, bevor er erhärtet.
Lagerung & Entsorgung
Lehm-Feinputz ist im original verschlossenen Sack trocken, frostfrei und vor direkter Feuchtigkeit geschützt zu lagern. Unter diesen Bedingungen bleibt das Material in der Regel über längere Zeit lagerfähig; angebrochene Säcke sollten gut verschlossen und ebenfalls trocken aufbewahrt werden. Ausgehärtete Putzreste können üblicherweise als mineralischer Bauschutt entsorgt werden, leere Papiersäcke gehören in die Altpapiersammlung oder in die entsprechend den örtlichen Vorschriften vorgesehene Wertstoffsammlung.
| Bestellmenge: | Palette |
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